EMERGENT-YACHTING

SCHIFFERSCHULE NORD in Niedersachsen



EMERGENT-YACHTING SCHIFFERSCHULE NORD, Dipl.-Ing. Wolfgang Hauschild

Abkürzung

Erläuterung der Begriffe und Abkürzungen der Systeme

Hinweis:

Sollten Sie in dieser Tabelle Fehler entdecken, bitte ich um Mitteilung. Die Zahlen in eckigen Klammern [...] verweisen auf die jeweilige Prüfungsfrage zum SRC; runde Klammern zum LRC. Alle aufgeführten Begriffe müssen Sie kennen.

Allgemein 1

Allgemeine Abkürzungen der Funk-Systeme und Betriebsarten

GMDSS

Global  Maritime  Distress  and  Safety  System (Weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem) [41]

Redundanz

Doppelung der Funkausstattung, darauf basiert das GMDSS, d.h. man hat immer mindestens 2 Möglichkeiten zur Verbindungsaufnahme besonders im Notfall.

Mobiler
Seefunkdienst

Mobiler Funkdienst zwischen Küstenfunkstellen und Seefunkstellen oder zwischen Seefunkstellen [1]

Küstenfunk-
stelle

Ortsfeste Funkstelle des beweglichen Seefunkdienstes, die an Land installiert ist. [2]

Seefunkstelle

eine mobile Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes, die an Bord eines Schiffes installiert ist, das nicht ständig vor Anker liegt. Kennzeichen: Schiffsname, Rufzeichen und MMSI [3]

Mobilfunk

Seenotleitstelle mit Kurzwahl - Nummer 124 124, Telefonieren, Wetterinfo per SMS, Netzabdeckung nur an Land und in Küstennähe bis ca. 5 km seewärts [202/224]

Ortsfeste
Funkstelle

Ortsfeste Funkstelle des Binnenschifffahrtsfunks, die an Land installiert ist.

Schiffsfunk-
stelle

Bewegliche Funkstelle des Binnenschifffahrtsfunks, die sich an Bord eines Schiffes befindet, das nicht ständig festgemacht ist.

Allgemein 2

Allgemeine Abkürzungen der Funk-Systeme und Betriebsarten

Öffentlicher
Funkverkehr

Funkverkehr, welcher der Allgemeinheit zum Austausch von Nachrichten zur Verfügung steht. [10]

Funkverkehr an Bord

Funkverkehr: 1. An Bord ein und desselben Schiffes, 2. Zwischen Schiff und Überlebensfahrzeugen z.B. Rettungsflößen sowie geschleppten Fahrzeugen 3. Beim Festmachen des Schiffes/Umgang mit Leinen und Anker. [11/110]

Funkverkehr an Bord - Kanäle

 Dafür sind die Kanäle 15 und 17 (VHF) vorgesehen. Zusätzlich wurden 10 Kanäle im UHF-Frequenzbereich zwischen 457,525 - 467,575 MHz nur im Seefunk zugelassen. [11] [110]

CONTROL, ALFA, BRAVO

Schiffsname - CONTROL: Hauptfunkstelle eines Schiffes; Name - Alfa: 1. Nebenfunkstelle; Name - Bravo: 2. Nebenfunkstelle für bordinternen Funkdienst [22-24] [73]

Schiffslen-
kungsdienst

Begriff aus RR, heißt in Deutschland Revier und Hafenfunkdienst. Dazu gehören: PORT R., PILOT R., RADAR R., TRAFFIC R., KANAL R., LOCK R., BRIDGE R. und REPORT RADIO. [86]

SIMPLEX

Wechselsprechen zweier Gesprächspartner auf einer Frequenz [30]

DUPLEX

Gegensprechen auf zwei Frequenzen: jeder kann auf einer Frequenz senden und auf einer anderen empfangen ohne Umschaltung [29]

SEMI-DUPLEX

Wechselsprechen auf zwei Frequenzen; SeeFuSt. Simplex-Betrieb, KüFuSt. Duplex Betrieb auf Duplex Kanälen [31]

Terrestrisch 1

Terrestrisch gestützte Systeme und deren Kommunikationseinrichtungen

DW

Dual Watch heißt Zweikanalüberwachung: Kanal 16 und ein weiterer, frei wählberer Kanal, im Binnenschifffsfahrtsfunk nicht erlaubt!

Sea-Area
A1-A4

Seegebiete A1 - A4, Gültigkeitsgrenzen in 4 Bereichen für die international vorgeschriebene Funkausstattung nach GMDSS.
A1: Abdeckung der KüFuSt. von UKW [42] [123/125]

DSC

Digital  Selective  Calling (Digitales Selektivruf-System) Verfahren zur Verkehrsaufnahme auf Kanal 70 (UKW) - F1W [12], auch für KW und GW mit festgelegten Frequenzen, was bei der gerufenen Funkstelle ein optisches und akustisches Signal auslöst. [12] [13]

MMSI

Maritime  Mobile  Service  Identity (Rufnummer im Seefunkdienst, bestehend aus 9 Ziffern) Bestandteil der MMSI ist die 3-stellige MID "Landeskennzahl" [20] [74]

MID

Maritime  Identification  Digit ( 3 - stellige Seefunkkennzahl "Landeskennzahl", gefolgt von einer 6 - stelligen Ziffernreihe) [21] [77]

AIS 1 + AIS 2

Damit werden Funkkanäle bezeichnet, die international für das automatische Senderidentifizierungsdsystem und Überwachungssystem (AIS) vorgesehen sind (Kanäle 87+88) [32]

AMVER

Automated Mutual-Assistance VEssel Rescue System für Handelsschiffe über 1000 BRT, Automatisches Meldesystem (USA) [15/II]

Terrestrisch 2

Terrestrisch gestützte Systeme und deren Kommunikationseinrichtungen

MRCC

Maritime Rescue Coordination Centre (Zentrale Leitstelle für Rettungseinsätze z.B. DGzRS in Deutschland, sog. Seenotleitstelle) [40] [162 ff]

RCC oder MRCC

Rescue  Coordination  Center / Maritime RCC (Rettungsleitstelle an Land) [29] + [40]

OSC

On Scene Coordinator: Einsatzleiter, Leitfunkstelle für Funkverkehr vor Ort im Seenotfall oder auch On Scene Communication, Der Funkverkehr vor Ort im Seenotfall [43] [158]

NAVAREA

weltweit 16 Gebiete, Stationen sind mit Buchstaben gekennzeichnet. Diese Gebiete der Erde hat die IMO zwecks Verbreitung nautischer und meteorologischer Warnnachrichten eingeteilt. Im Bereich bis 400 M Verbreitung über NAVTEX, Auf Hoher See über EGC [15]

NAVTEX

NAVigational  Warnings by  TelEX (Navigationswarnungen durch Funk-Schreibempfänger auf 518 kHz (MF) in Sendeart AM + FM - F1W, Reichweite bis zu 250-400 sm von KüfuSt.)  [14] [220-225]

NAVTEX
EXTRA

Zusätzliche Aussendungen auf 4209,5 kHz (sog. Tropenband) und zusätzlich auf 490 kHz in Landessprache, Betriebsart: FEC. Deutsche Küste wird von Scheveningen und Stockholm versorgt

SITOR

SImplex Telex Over Radio, Fernschreiben über GW u. KW - F1B, keine Pflichtausrüstung, z.B. Notverkehr per Telex mit KüFuSt. Es gibt auch Geräte in Verbindung mit UKW-DSC-Controller, keine Anwendung. [3/II]

Terrestrisch 3

Terrestrisch gestützte Systeme und deren Kommunikationseinrichtungen

SAR

Search  And  Rescue (Suche und Rettung), SAR-Einsätze vorzugsweise auf Kanal 06 [38]

SART

Search  And  Rescue  Radar  Transponder (Suche und Rettung - Radar Erkennungsgerät) im X-Band (9 GHz), gibt punktierte Linie  auf Radarschirm zur Funkzielfahrt "Homing" Reichw. 10 M, im Wasser 2 M [44] [75] [179/181/183] [201/203]

Transponder

Zusammengesetzt aus transmit and respond: Der Transponder ist auf die Radarfrequenzen der Seeschifffahrt eingestellt. Sobald ein Radarstrahl den Transponder aktiviert, sendet dieser quasi wie ein Spiegel ein Antwortsignal, das am Radarschirm eine Kette von Punkten abbildet. Am Ende der Kette ist der Standort des Havaristen bzw. der Bake.

Flugfunk Notsignale

Auf den VHF-Frequenzen 121,5 und 243 MHz werden Notsignale von Flugfunk und auch Seefunk mit Code ausgesendet und per Satellit u. UKW erfaßt und gepeilt (Homing über 121,5 MHz). Kein GMDSS!! [180]

RACON

RAdar - BeaCON  (Radarantwortbake), in Seekarten eingezeichnet mit Kennung, Transponder mit Kennung, auf Radarschirm sichtbar

RADAR

RAdio  Detection  And  Ranging im 3 (Militär) u. 9 GHz, (10 cm u. 3 cm) - Bereich

Satelliten 1

Satellitengestützte Systeme und deren Kommunikationseinrichtungen

GPS

Global  Positioning  System, Weltweites satellitengestütztes Navigationssystem [46]

INMARSAT

INternational MARitime SATellite Organization Geostationäre Satelliten 70° Nord bis 70° Süd, 36000 km hoch über der Erde. EPIRB über Inmarsat wurde 2006 eingestellt! Die Inmarsat-Dienste sind davon nicht betroffen.

COSPAS-SARSAT + Geostar

Search And Rescue Satellite Aided Tracking Internat. Gemeinschafts-
system zum Überleben auf See und zur Rettung aus Seenot mittels 406 MHz - Seenotfunk - Baken Ortung innerh. 3-30 Minuten! (Doppler Effekt), z.Z. 6 Satell. 800 km Höhe, polumlaufend [82/II]

LUT

Local User Terminal (feste Erdfunksstelle zur Aufnahme von Seenotmeldungen von COSPAS oder SARSAT-Satelliten) [37]

EPIRB

Emergency  Position - Indicating  Radio  Beacon, Seenotfunkbake zur Kennzeichnung einer Notposition durch Alarmierung und Aussendung von Ortungszeichen über GEOSAR-Satelliten (406 MHz) und zusätzlich auch für 121,5 und 243,0 MHz. Die Notfrequenz 121,5 MHz dient auch zur Funkzielfahrt (Homing) durch ein Zusatzsignal, bis 20 M. [45] [182 ff]

EPIRB-Terrestrisch

Im Fahrtgebiet A1 werden UKW-EPIRB's verwendet, die senden auf der Frequenz  156,525 MHz (UKW-Kanal 70) auch zur Notfallalarmierung.

Satelliten 2

Satellitengestützte Systeme und deren Kommunikationseinrichtungen

INMARSAT A

Telefon, Fax, Daten- und Bildübertragung, Azimut- und Elevation einstellen. Kostenintensiv, funktioniert nur mit gerichteter Satellitenschüssel. [40/II]

INMARSAT B

Telefon, Fax, Daten- und Bildübertragung, Azimut- und Elevation einstellen. Kostenintensiv, funktioniert nur mit gerichteter Satellitenschüssel. [40/II]

INMARSAT C

Funktelex, auch für Yachten sehr gut geeignet für Telex, Fax- und Datenübertragung, EGC. Keine Sprachübertragung! [45/54/II]

INMARSAT E

kein Sprechfunk, nur Funktelex

INMARSAT M

Funktelex, auch für Yachten gut geeignet für Telefon, Fax- und Daten-Übertragung und Gruppenrufe (EGC), gehört nicht zum GMDSS! [49/II]

INMARSAT
mini-M

Funktelex, auch für Yachten  geeignet für Telefon, Fax- und Datenübertragung, gehört nicht zum GMDSS! 2,4 kbits/s, 2 kg [51/II]

Satellit AOR-E

INMARSAT Sat. Atlantic Ocean Region-East auf 015,5° W

Satellit AOR-W

INMARSAT Sat. Atlantic Ocean Region-West auf 054° W

Satellit IOR

INMARSAT Sat. Indic Ocean Region auf 064,5° E

Satellit POR

INMARSAT Sat. Pacific Ocean Region auf 178° E

OCC

Operation Control Centre (Inmarsat-Kontrollzentrum) [32/II]

CES / SES

Coast - Earth - Station / Ship - Earth - Station [8-11/II]

Technik 1

Frequenzen und Bänder, Sendearten

AC

Wechselstrom (Alternating Current) [47]

DC

Gleichstrom (Direct Current) [48]

AM / FM

Amplituden- / Frequenzmodulation

LF

Low Frequency (Langwelle 100 - 300 kHz)

MF

Medium Frequency (Mittel- und Grenzwelle, MW: 300-1605; GW: 1605-3800kHz) [83-87/II]

HF

High Frequency (Kurzwelle, 3.800 - 30.000 kHz bzw. 3,8 - 30 MHz) [89-97/II]

VHF

Very High Frequency (30 - 280 MHz)

UHF

Ultra High Frequency (> 280 MHz)

L - Band

Frequenzspektrum um 1,6 GHz für SES-INMARSAT Dienste

S - Band

Frequenzspektrum um 3 GHz für Radar (Militär)

X - Band

Frequenzspektrum um 9 GHz für Radar, Radartransponder

SQL

Squelch (Rauschsperre)

PTT-Taste

Push  to  Talk  Einschalten des Trägers (Peilsignals) mit PTT - Taste

F1B (FM/AM/VHF)

Frequenzmodulation für Funkfernschreiben durch Schmalbandtelegrafie über GW u. KW - und UKW, Standard für DSC-Übertragungen und SITOR [102-102/II]

Technik 2

Frequenzen und Bänder, Sendearten

G3E

Sendeart: phasenmoduliert für Sprechfunk UHF und VHF, ist eine spezielle Frequenzmodulationsart zur Verbesserung der Trennschärfe

F1C

Frequenzmodulation (Faksimileaussendungen schwarz-weiß)

F1W (FM)

Frequenzmodulation für DSC, NAVTEX und Fernschreiben

H3E / J3E

Sendearten  mit Träger / mit unterdrücktem Träger im ESB: KW, GW [101/102/II]

ARQ

Betriebsart für Schmalband - Funkfernschreiben [5/II]

ARR

Automatic - Repeat - Request (Telex - Betriebsart mit automatischer Fehlerkorrektur)

FEC

Forward Error Correction: Betriebsart von NAVTEX FEC, Vorläufer: ARQ. Funkfernschreiben mit fehlergeschützter Aussendung und automatischer Fehlerkorrektur auch B-Mode genannt; jedes Zeichen wird doppelt, zeitversetzt, ausgesendet auf 518, (national:490 kHz) [4/II]

BFO

Beat Frequency Oscillator HF - Oszillator, der eine Hilfsfrequenz erzeugt

USB

Upper - Side - Band, Oberes Seitenband, Betriebsart auf Kurzwelle oberhalb 16 MHz

LSB

Lower - Side - Band, Unteres Seitenband, Betriebsart auf KW bis 16 MHz

EMV

Elektromagnetische Verträglichkeit, EMV-Gesetz [1/II]

Abwicklung

Gesprächsarten, Gesprächsabwicklung, Abrechnung

AAIC

Accounting  Authority  Identification  Code (Internationale Abrechnungskennung im Seefunkdienst). Die Gebühr besteht aus Benutzungsentgelt für KüFuSt. und die Landleitung. [256]

Gfr

Goldfranken (Sonderziehungsrechte) 1 Gfr=0,7100 DM; (01.01.97) [257]

SDR

Special  Drawing  Rights oder Goldfranken (Sonderziehungsrechte)
1 SZR/SDR = 2,1625 DM; 1 Gfr = 0,7100 DM   (Stand: 01.01.97) [257]

DAAA; DAAD

Deutsche Telekom

DAAC

DEBEG GmbH

DAAH

BAPT (Bundesamt für Post und Telekommunikation)

DAAT

Reederei F. Laeisz GmbH

DP01/2/3/4/5

Deutsche Telekom AG / DEBEG GmbH / Hagenuk / ABB Nera GmbH / DH Intercom

DP07

Privater Betreiber seit 2000, Kapitän Reiner Dietzel, Funkdienst speziell für Sportbootfahrer

CY03

Telaccount Overseas

Rufzeichen alle

DAAA - DRZZ und DA2001 bis DH9999 (Call-Sign)

DDSE47

Beispiel für eine Seefunkstelle auf einem Überlebensfahrzeug [72]

Rufzeichen Binnen

DA4000 bis DA9999 und DC2000 bis DC9999 im Binnenschifffsfahrtsfunk, Erkennung durch das ATIS-Modul

Meldungen 1

Gesprächsarten, Funkverkehr, Meldungen

MAYDAY

Notzeichen, >>Notanruf, die Notmeldung und der Notverkehr, danach folgt die Notmeldung: DISTRESS Message (frz.: m'aidéz - helft mir) [139-149]

Distress Alert

Not-Alarm mittels DSC-Anruf

Distress Message

Not-Meldung mittels DSC und/oder funkmündlich mittels UKW-Sprechfunkgerät [150-153]

Distress Trafic

Not-Verkehr funkmündlich mittels UKW-Sprechfunkgerät auf Kanal 16 (See) und Kanal 10 (Binnen) [150-153]

MAYDAY RELAY

Aussendung einer Notmeldung durch eine Funkstelle, die selber nicht in Not ist

PRUDENCE

Notmeldung unter Vorbehalt aufheben (frz.: prudence - Vorsicht)

SILENCE DETRESSE

Aufforderung durch eine andere Funkstelle, den Notverkehr nicht zu stören (frz.: detresse - Not)

SILENCE MAYDAY

Aufforderung durch den Havaristen oder die Funkstelle, welche die Rettungsaktion leitet, den Notverkehr nicht zu stören [160/161]

SILENCE FINI

Beendigung des Notverkehrs mit Angabe der Aufgabezeit, Schiffsname und Rufzeichen

Meldungen 2

Gesprächsarten, Funkverkehr, Meldungen

PAN  PAN

Dringlichkeitszeichen, danach kommt die Dringlichkeitsmeldung : URGENCY message

Urgency Message

Dringlichkeits-Meldung [208-216]

Urgency Trafic

Dringlichkeits-Verkehr, wird i.a. auf Kanal 06 abgewickelt

SECURITE

Sicherheitszeichen, danach kommt die Sicherheitsmeldung

Security Message

Sicherheits-Meldung [217-219]

Security Trafic

Sicherheits-Verkehr, wird i.a. auf Kanal 06 abgewickelt

MEDICO-CALL

Gespräch mit Funkarzt

Medical Transport

Die nachfolgende Meldung betrifft einen Sanitätstransport entsprechend der Genfer Konvention. [18]

ACKN

Bestätigung einer Information (Anrufbestätigung) Abkürzung für "Acknowledgement". Im Sprechfunkverkehr wird die Notalarm-Bestätigung mit dem Notzeichen "MAYDAY" angekündigt. [34] [154]

INTERCO

Internationales Signalbuch (International Code of Signs) [33] [61]

TR

Travel  Report (Meldung bei Eintritt oder Verlassen eines Verkehrsgebietes)

URGENT

Dringendes Telegramm, Meldung, sog. Dringlichkeitsvermerk

Lizenzen

Lizenzen, Bezeichnungen der Funkzeugnisse Berufsschifffahrt

GOC

General Operators Certificate: Allgemeines Betriebszeugnis (ABZ) gemäß ITU/UIT, gilt nur in der  Berufsschifffahrt mit Gültigkeitsvermerk [25]

ROC

Restricted Operators Certificate: Beschränkt gültiges Betriebszeugnis für Funker gemäß ITU/UIT (alt: BZ (BZ I und II)), gilt nur in der Berufsschifffahrt mit Gültigkeitsvermerk [26]

UBZ

UKW-BetriebsZeugnis für deutsche Küste, Nachfolger von BZ II, gibt es nur für die Berufsschifffahrt in deutsch

Lizenzen

Lizenzen, Bezeichnungen der Funkzeugnisse Sportsschifffahrt

LRC

Allgemeines Funkbetriebszeugnis gemäß ITU/UIT (Long Range Certificate [LRC]). Ab 01.01.2003 für Sportbootfahrer [27]

SRC

Beschränkt Gültiges Funkbetriebszeugnis gemäß ITU/UIT (Short Range Certificate [SRC]). Ab 01.01.2003 für Sportbootfahrer [28]

UBI

Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk. Ab 01.01.2003 für Sportbootfahrer

Alte Lizenzen

Lizenzen, Bezeichnungen der Funkzeugnisse bis 31.12.2002

ABZ

Allgemeines Betriebszeugnis, alle Wellenbereiche mit GMDSS

BZ I / II

Beschränkt Gültiges Betriebszeugnis für UKW BZ I international, BZ II nur im Deutschen Küstenbedeckungsgebiet, beinhaltet UKW Binnen u. SEE

ASZ

Allgemeines Sprechfunkzeugnis ohne GMDSS, international

USZ

UKW-Sprechfunkzeugnis ohne GMDSS, international gültig  Bi. + See

Vorschriften 1

Vorschriften, nationale und internationale, Behörden

BAPT

BundesAmt für Post und Telekommunikation (war einmal)

BSH

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie [9] [99]

BZT

Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation (Saarbrücken), BZT-Nummer: Zulassungskennzeichnung [100]

FAG

Gesetz über FernmeldeAnlaGen ("Bibel" der Funker)

FTZ

FernmeldeTechnisches Zentralamt in Darmstadt

Handbuch Seefunk

enthält und erläutert die für den Betrieb geltenden internationalen und nationalen Bestimmungen über den Seefunkdienst. Begriffe, Betriebsverfahren, Funkdienste, Gebühren usw.

IFV

Internationaler FernmeldeVertrag enthält die VOFunk (engl RR: Radio Regulations)

IMO

Internationale Seeschifffahrts-Organisation engl: International Maritime Organization [4]

ISSV

Internationaler SchiffsSicherheitsVertrag enthält SOLAS

Jachtfunk-
dienst

Auszüge aus NF Band 1-4; erhältlich für Nord- und Ostsee sowie Mittelmeer

MARPOL

Maritime Pollution  (Internationales Übereinkommen zur Verhütung von Meeresverschmutzung)

Vorschriften 2

Vorschriften, nationale und internationale, Behörden

Merkblatt

Merkblatt für den Sprechfunkverkehr auf Grenz-, Kurz-, und Ultrakurzwellen, keine Neuauflage

MfS

Mitteilungen für Seefunkstellen, bisher keine Neuauflage [49]

MSI

Maritime  Safety  Information Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt) [16] [63/II]

Nautischer Funkdienst

Band 1 : öffentliche Küstenfunkstellen; Band 2 : Peil- und Ortungsfunk wurde abgeschafft; Band 3 : Wetterfunk; Band 4 : nichtöffentliche KüFuStn (Revier - und Hafenfunk)

Notanleitung

an der Funkanlage anzubringen

PTZ

PostTechnisches Zentralamt in Darmstadt, Gebühreneinzug

Reg.TP.

Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post [8]

RR

Vollzugsordnung für den Funkdienst (Radio Regulations) [7]

SBG

SeeBerufsGenossenschaft, jährliche Prüfung der Funkanlage

SchSV

SchiffsSicherheitsVerordnung, nationale Ausgabe des ISSV, regelt die Funkausrüstungspflicht und deren sicheren Betrieb bei Schiffen incl. Sportboote unter Deutscher Flagge. [63]

Handbuch Suche und Rettung

Herausgeber ist das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, beinhaltet die Organisation, Koordinierung und Durchführung der Such- und Rettungsmaßnahmen. [165/167]

Vorschriften 3

Vorschriften, nationale und internationale, Behörden

SOLAS

Safety  Of  Life  At  Sea Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See engl: International Convention for the Safety of Life at Sea. Darin enthalten ist die Geräteausstattung ausrüstungspflichtiger Schiffe nach GMDSS. [5] [42] [62]

Sonderheft MfS

Sonderheft Küstenfunkstellen der MfS (Revier- und Hafenfunk)

TKG

Telekommunikationsgesetz, regelt u.a. Abhörverbot, Fernmeldegeheimnis [79]

ITU oder UTT

Internationale Fernmeldeunion (UIT frz.: Union internationale des Télécommunication) (ITU engl: International Telecommunication Union) [6]

VOFunk (engl.RR)

VOllzugsordnung für den Funkdienst, Anhang des IFV, engl: Radio Regulations, legt u.a. die Frequenzbereiche, die Rufzeichenreihen (RR internat.) fest. Außerdem werden die Aufgaben des Schiffslenkungsdienstes festgelegt. [86] [106]

Frequenzzutei-
lungsurkunde

Das Original muß an Bord mitgeführt werden. Es enthält Schiffsname, Rufzeichern, MMSI und sonstige Angaben über die Funkausstattung. Dies ist festgelegt in der Frequenzzuteilungsverordnung. [87-93]

Funksicher-
heitszeugnis

Ist erforderlich für alle gewerblich genutzten Schiffe, also ggf. auch für Yachten. Die Ausstellung erfolgt in BRD durch die See-Berufsgenos-
senschaft. [97/98]

Vorschriften 4

Sonstige Vorschriften, nationale und internationale, Behörden

Binnenschiff-
fahrtsfunk

Regionale Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunkdienst

ATIS-Modul

Automatic  Transmitter  Identification  System. Ab 01.09.1996 müssen alle UKW-Anlagen, die am Binnenschifffahrtsfunk teilnehmen, mit dem ATIS - Modul ausgestattet sein [19]

BinSchSpr
FunkV

BinnenSchifffahrt-SprechFunkVerordnung : Verordnung über den Be-
trieb von Sprechfunkanlagen auf Ultrakurzwellen in der Binnenschifffahrt

RheinSchPVO

RheinSchifffahrtsPolizeiVerOrdnung

Inmarsat-Handbuch

Das Handbuch enthält Angaben zu den Inmarsat-Satelliten, Positionen, Bedeckungsbereiche, Hinweise über die Abwicklung des mob. Seefunkdienstes über Satelliten [19-22/II]

Verzeichnis der Seefunkstellen

List of Coast Stations, mit Arbeitsfrequenzen, wird von der UIT alle 2 Jahre neu herausgegeben [23/II]

Satelliten

Sonstige satellitengestützte Systeme und deren Kommunikationseinrichtungen

SATCOM-Anlagen

Satelliten - Kommunikationsanlagen über 3 geostationäre Satelliten,  Schiffs - Erdfunkstellen (CES: Coast Earth Station)

EGC

Enhanced Group Call (INMARSAT - C), erweiterter Gruppenruf nur für Telex zur Funk-Telex-Kommunikation und für NAVTEX-Meldungen auf Hoher See [6/7/II]

Konventionen

Zeitangaben

GZ

Gesetzliche Zeit

LT / GZ

Local Time / Gesetzliche Zeit, Ortszeit [50]

Position

54-45.3 N 008-10.5 E ; 32-18.6 S 065-2.8 E, Schreibweise resultiert aus der Funktelegrafie und ist genormt.

UTC

Universal  Time  Coordinated (Weltzeit)

Zeitangaben

231642 UTC Jun 02   Das ist die vollständige Datum-Zeit-Gruppe. Der Monatstag steht immer vorn.

ETA

Voraussichtliche Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival) [35]

ETD

Voraussichtliche Abfahrtszeit (Estimated Time of Departure [36]

ZZ

Zonen-Zeit, Zeit, die innerhalb der international, politisch vereinbarten Zeitzonen gilt.

PSTN

Public Switched Telephone Network

WX

Wetterbericht (Weather Report) auf 162,050 MHz im 2-m-Band (UKW) [17]

 Stand: 16.11.2012