EMERGENT-YACHTING

SCHIFFERSCHULE NORD in Niedersachsen



EMERGENT-YACHTING SCHIFFERSCHULE NORD, Dipl.-Ing. Wolfgang Hauschild






 

Allgemeine Geschäftsbedingungen der SCHIFFERSCHULE NORD         Stand 18.10.2015

 

1. Geltungsbereich und Anerkennung der AGB:

   Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Sicherheitsbestimmungen gelten für Teilnehmer, die zu einem Kurs, einer Schulungsveranstaltung, einem Vortrag oder einer Praxisausbildung der  SCHIFFERSCHULE angemeldet sind. Mit Ihrer Unterschrift auf der Anmeldung erkennen Sie die AGB’s an. Die Anerkennung erfolgt auch automatisch ohne Unterschrift, sobald Sie an einer Schulungs- oder Vortragsveranstaltung teilnehmen. Diese AGB liegen am Schulungsort aus und gelten auch für Schulungen im Ausland. Die Kenntnisnahme erfolgt durch Hinweis des Referenten, durch Aushang sowie auf der Website unter http://emergent-yachting.de/.

   Die in den Schulungsräumen geltende Hausordnung ist zu befolgen. Das Inventar ist zu schonen.

2. Anmeldung zu einer Kursveranstaltung

   Die Teilnahme an einem Kurs bedarf einer schriftlichen Anmeldung mit Bestätigung durch die Schule. Darin wird auch die Kursgebühr vereinbart. Regelungen über Unterrichtsmittel und Prüfungsteilnahme erfolgen separat nach Absprache. Sie können sich auch vor einer Anmeldung über Ablauf, Inhalte, Prüfung und Veranstaltungstermine informieren. Hierzu finden spezielle, kostenfreie Informationsabende statt. Beispiele für Anmeldevordrucke zu den Kursen, Vortragsveranstaltungen und Segeltörns mit Preisangaben siehe http://emergent-yachting.de/.

3. Kursgebühren, Prüfungsgebühren, Zusatzkosten und Abrechnung:

   Nach der schriftlichen Anmeldung ist die vereinbarte Kursgebühr innerhalb von 2 Wochen oder spätestens zu Kursbeginn auf unser Giro-Konto 293 7417, BLZ 206 90 500 bei Sparda Bank Hamburg eG oder in bar zu entrichten. Zusatzkosten entstehen u.a. für Prüfungen und Prüferspesen. Diese Kosten werden nach Abklärung eines Prüfungstermins separat abgerechnet. Die Kursunterlagen (Lehrmittel), Bücher, Seekarten, Navigationsbesteck sind teilweise im Kursangebot enthalten und in der Anmeldung separat ausgewiesen. Bringt der Teilnehmer eigene aktuelle Unterlagen z.B. Bücher, Seekarten mit, erfolgt eine anteilige Reduzierung der Kursgebühr. Bei Kursbeginn wird geklärt, welche individuellen Zusatzgebühren für die Ausbildung insgesamt anfallen. Teilzahlungen sind möglich.

4. Lehrmittel und Unterrichtsunterlagen

   Die Lehrmittel sollten auf dem neuesten Stand sein. Bringt ein Kandidat eigene Unterlagen mit, wird abgeklärt, ob diese noch verwendbar sind. Auf unserer Web-Site sind die erforderlichen Unterrichtsmittel enthalten. Für die aufgeführten Kosten übernehmen wir keine Gewähr, da sich diese Preise ändern können. Die aktuellen Kosten können daher abweichen. Die gekauften Unterlagen behalten Sie. Während der Schulung werden auch Arbeitsunterlagen ausgeteilt. Dafür entstehen keine Zusatzkosten, da diese bereits in den Angeboten enthalten sind.

   Ausgeliehene Geräte, Bücher, Videos, Rechner usw. sind bestimmungsgemäß nur persönlich zu verwenden.

5. Teilnahmepflicht an den Veranstaltungen

   Die SCHIFFERSCHULE erfüllt die Vereinbarung durch Unterrichtung der Teilnehmer im vereinbarten Zeitraum. Der Veranstaltungsort und die Veranstaltungstermine werden bedarfsgerecht festgelegt. Abweichungen hiervon sind im Ausnahmefall kurzfristig möglich. Der Teilnehmer muss an den Veranstaltungen erscheinen. Bei Nichterscheinen, Aufgabe oder Wechsel zu einer anderen Schule gibt es keine Kostenerstattung. Bei zu geringer Teilnehmerzahl kann der Kurs jederzeit abgesagt werden. Die Gebühren werden dann in voller Höhe abzüglich der bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten Leistung erstattet oder vergütet. Sollte ein Teilnehmer zu den festgesetzten Zeiten kurzfristig nicht teilnehmen können, erfolgt nachträglich eine Einzelschulung, um den versäumten Stoff nachzuholen. Diese Zusatzleistung ist ein spezieller Service von uns und es ergeben sich dadurch keinerlei Mehrkosten.

6. Anspruch auf Kostenerstattung der Kursgebühren

   Bei einem Rücktritt vor Kursbeginn wird eine Stornogebühr von 20 € einbehalten. Die entrichtete Kursgebühr wird innerhalb von 2 Wochen in bar oder durch Überweisung zurückgezahlt. Eine Kursabsage vor Kursbeginn bedarf der einfachen Schriftform (E-Mail reicht aus). Bei Nichtteilnahme am Kurs nach Kursbeginn oder bei Absage durch den Teilnehmer besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung. Es können jedoch Gutschriften für einen anderen Termin vereinbart werden, die jedoch nur innerhalb von 12 Monate nach der Absage eingelöst werden können. Im Ausnahmefall sind jedoch Kulanzregelungen nach persönlicher, mündlicher Absprache möglich.

7. Vergünstigungen (bei Frühbuchung, Messen, Partner, Personengruppen Kombinationskurse)

   Bei Vorauszahlungen von mehr als 4 Wochen vor Kursbeginn oder bei Kursbuchung während einer Messe-/ Werbeveranstaltung erhalten Sie einen Rabatt. Wir machen Ihnen gern ein Kombinationsangebot für mehrere Kurse zu günstigen Konditionen. Falls gewünscht, können auch Ratenzahlungen vereinbart werden. In Härtefällen z.B. Krankheit, Arbeitslosigkeit usw. gibt es Kulanzregelungen. Die Personengruppen Schüler, Studenten, Akademieteilnehmer, Arbeitslose, Familienangehörige, Lebenspartner, ordentliche Mitglieder in einem Wassersportverein oder Gruppen erhalten zwischen 10 – 30 % Rabatt auf die Theorieausbildung. Das gilt auch für Teilnehmer, die einen gewissen Anteil im Selbststudium erarbeiten. Bei größeren Gruppen z.B. über Vereine wird ein Pauschalpreis vereinbart.

8. Schulungsablauf:

    Den Anweisungen des Ausbildungsleiters oder der bestellten Referenten ist Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgung von Anweisungen und bei schwerwiegenden Störungen ist der Ausschluss von der weiteren Teilnahme möglich. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht dann generell nicht. Bei vorzeitigem Abbruch aus triftigen Gründen wie Krankheit, Versetzung, Umzug (mehr als 200 km), längerer Auslandsaufenthalt erhalten Sie eine anteilige Rückerstattung. Die Nichtannahme eines Angebotes durch Aufgabe, Verweigerung oder Wechsel zu einer anderen Schule nach dem offiziellen Ausbildungsbeginn rechtfertigt keine Erstattung.

9. Prüfungsanmeldung

    Die SCHIFFERSCHULE meldet auf Wunsch alle Teilnehmer einer Gruppe zur Prüfung einmalig an. Wenn ein Kandidat an dem geplanten Termin nicht teilnehmen kann, muss er persönlich einen Sondertermin beantragen. Ein Anspruch zur Anmeldung durch uns besteht generell nicht, jedoch sind wir auch in Einzelfällen behilflich. Beschaffen Sie sich bitte rechtzeitig zur Prüfungsanmeldung – falls erforderlich - den ärztlichen Nachweis über ausreichendes Seh-, Hör- und Farbunterscheidungsvermögen mit dem vorgeschriebenem Formular. Falls Sie keinen Kfz-Führerschein besitzen, benötigen Sie eine Bescheinigung über Sofortmaßnahmen am Unfallort (durch DRK, Arbeiter - Samariter oder andere zugelassene Ausbildungseinrichtungen). Wir empfehlen jedoch die erweiterte Schulung mit 8 Doppelstunden mit Wasserrettung und Schulung in der Anwendung eines Defibrillators.

    Alle erforderlichen Prüfungsunterlagen erhalten Sie durch uns. Sie können sich diese Unterlagen auch von den Websites der Prüfungsausschüsse oder der Verbände DMYV, DSV, Landratsämter Bodensee usw. downloaden.

10. Absage von der Prüfung

    Falls der Kursteilnehmer von der Prüfungsteilnahme zurücktritt, hat er sich persönlich, schriftlich mit Begründung beim zuständigen Prüfungsausschuss ggf. mit ärztlichem Attest abzumelden, da sonst die Prüfungsgebühren einbehalten werden und die Prüfung als nicht bestanden gewertet wird. Beachten Sie bitte, dass die Prüfungen oder nicht bestandene Prüfungsteile innerhalb von 6 Monaten bzw. entsprechend der geltenden Prüfungsrichtlinien wiederholt werden müssen. Eine Kostenerstattung bei Prüfungsabsage hat der Kandidat direkt mit dem zuständigen Prüfungsausschuss zu klären. Das ist Ihre persönliche Angelegenheit.

11. Generelle Anforderungen zur Praxisausbildung

    Der Kandidat bestätigt, dass er gut schwimmen kann*, alle Sicherheitshinweise der SCHIFFERSCHULE zur Kenntnis genommen hat, diese anerkennt und beachtet. Das gilt besonders für die Praxisausbildung. Es wird eine Unfall- und Haftpflichtversicherung empfohlen, die auch zur Ausübung von Wassersport in ganz Europa gelten sollte. Klären Sie das mit Ihrer Versicherung ab, sonst geben wir Ihnen hierzu auch Empfehlungen. (Skipperhaftpflicht oder Privathaftpflicht incl. Wassersport!). Denken Sie bitte daran, dass eine Privathaftpflicht- und eine Hausratversicherung nicht auf dem Wasser und nicht im Ausland gelten, wenn das nicht mit Ihrer Versicherungsgesellschaft gesondert vereinbart wurde. Die SCHIFFERSCHULE hat eine Skipperhaftpflichtversicherung über Pantaenius, Hamburg, so dass während der praktischen Ausbildung Versicherungsschutz für Sie besteht. Das gilt jedoch nicht für An- oder Abfahrten zu Veranstaltungen. Die Einzelheiten dazu müssen Sie mit uns abklären. Schäden oder Verlust an ihren Wertgegenständen wie Kameras, Ferngläser, Schmuck, Uhren, Bekleidung usw. sind bei uns nicht versichert und für diese Vermögensschäden (eigene und verursachte) haften Sie selber. Es gilt genereller Haftungsausschluss der SCHIFFERSCHULE bei Verlust an fremdem Eigentum. Sollte die Praxisausbildung aus technischen oder terminlichen Gründen nicht möglich sein, wird eine andere, vom DMYV oder VDS anerkannte Sportbootschule mit der Wahrnehmung der Praxisausbildung beauftragt. Mehrkosten entstehen für Sie dadurch nicht.

    Denken Sie auch bitte an eine Auslands-Reisekrankenversicherung bzw. eine Insassen-Unfallversicherung mit evtl. Krankenrücktransport. Wer Mitglied im ADAC ist oder eine spezielle Kreditkarte (z.B. Gold-Card) besitzt und während der Reise benutzt, ist möglicherweise bereits versichert. Auch hier können wir Sie entsprechend beraten.

12. Schulung Angehöriger oder Dritter durch Kursteilnehmer

    Eine Schulung Angehöriger oder Dritter durch Kursteilnehmer während der Ausbildung und bis 12 Monate danach sowie Weitergabe unserer eigenen, an Sie übergebenen Unterlagen, Kopien oder Medien zu Schulungszwecken ist nicht zulässig und bedarf der ausdrücklichen Genehmigung und Kostenregelung mit der Schulleitung. Wer unsere urheberrechtlich geschützten Unterlagen ohne unsere Genehmigung zu Schulungszwecken verwendet oder verbreitet macht sich strafbar. Die Unterlagen auf unserer Website sind frei verwendbar.

    Grundsätzlich fördern wir Schulung (besonders Vereine) und stellen auf Anfrage auch unsere Unterlagen, Vorlagen, Datenträger, Medien zur Verfügung. Das bedarf in jedem Fall der schriftlichen Genehmigung durch uns.

13. Urheberrechte und Schutzrechte

    Für die Schulung haben wir sehr umfangreiche Unterlagen erstellt. Es handelt sich um Testdokumente (Word, Open Office, PDF, JPG und weitere), Bilddokumente, Grafikvorlagen, Präsentationsvorlagen in Powerpoint oder als PDF sowie informelle Websites. Die in diesen Vorlagen enthaltenen Abbildungen sind von uns selber erstellte Abbildungen, Fotos und sonstige Unterlagen. Bei den aus dem Web durch Download bezogenen Daten, Fotos oder Videoclips oder sonstige Unterlagen handelt es sich durchweg öffentlich zugängliche und frei verfügbare Unterlagen ohne Urheberschutz. Einige Unterlagen stammen aus Wikipedia, die frei verwendbar sind, ohne spezielle Schutzrechte.

    Alle Unterlagen, die Sie von uns erhalten, dienen der privaten Eigenverwendung (beachte Punkt 12). Eine Weitergabe ist nur mit unserer Genehmigung möglich. Im Falle der Weiterreichung benötigen Sie einen Bestätigungsvermerk mit Datum und Unterschrift. Diese Unterlagen senden wir Ihnen nach Anfrage auf elektronischem Wege als PDF-Datei zu mit Signatur und unsichtbaren und gesperrten Wasserzeichen.

    Alle Unterlagen unserer Website http://emergent-yachting.de/ oder http://emergent-yachting.beepworld.de/, die öffentlich zugänglich sind, können kostenlos beliebig verbreitet und zu privaten Zwecken genutzt werden. Bei der Weiterreichung darf keinesfalls der Eindruck entstehen, dass die Unterlagen direkt von uns verbreitet wurden. Daher müssen Sie einen Hinweis anbringen, dass es sich um eine weitergeleitete Unterlage handelt, woher diese stammt und wer der Empfänger ist. Es genügt eine einfache handschriftliche Notiz. Der Urheber, Namensgeber usw. darf nicht zugedeckt (beim Kopieren) nicht abgedeckt oder verfälscht werden. Mein Impressum darf auf der Vorlage nicht enthalten sein, damit kein falscher Eindruck geweckt wird, zumal diese weitergeleiteten Unterlagen nicht mehr gültig sein müssen. In Zweifelsfällen bitte nachfragen, da Sie sich hier strafbar machen könnten. Für die Richtigkeit der Inhalte geben wir keine Gewähr.

14. In Streitfällen, die zu keiner Einigung führen, ist der Gerichtsstand in Osterholz-Scharmbeck.

 

Neue Bankverbindung: IBAN: DE 16 2069 0500 0002 9374 17; BIC: GENODEF1S11

 

 

Sicherheitsbestimmungen der SCHIFFERSCHULE NORD            Stand 18.10.2015

1. Anerkennung der Sicherheitsbestimmungen

    Die aktuellen Sicherheitsbestimmungen gelten zusammen mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der SCHIFFERSCHULE und werden mit Ihrer Unterschrift auf einer Anmeldung zu einem Kurs, einer Schulungsveranstaltung oder einer Praxisausbildung anerkannt. Die Anerkennung erfolgt automatisch auch ohne Unterschrift, sobald Sie an einer Schulungsveranstaltung teilnehmen. Diese sind auf unserer Website http://emergent-yachting.de/ veröffentlicht. Die Sicherheitsbestimmungen liegen auch in unseren Schulungsräumen zur Kenntnisnahme aus. Die Bestimmungen gelten auch für Referenten und Schulungsbeauftragte.

2. Anweisungen des Ausbildungsleiters oder der Referenten

    Den Anweisungen des Ausbildungsleiters oder Referenten ist Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgung von Anweisungen und bei schwerwiegenden Störungen ist der Ausschluss von der weiteren Teilnahme möglich. Die Teilnehmer, die unsere Sicherheitsbestimmungen nicht beachten, können vom Gelände; vom Boot oder von der Yacht verwiesen werden. Bei schweren Zuwiderhandlungen können sie z.B. für Beschädigungen, Umweltbeeinträchtigungen, missbräuchliche Nutzung haftbar gemacht werden.

    Die SCHIFFERSCHULE und deren Beauftragte achten auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen, was auch für alle Kursteilnehmer gilt. Verfehlungen sind zu melden.

3. Gefahrenabwehr

    Es sind grundsätzlich alle Handlungen, die eine Gefährdung, Beschädigung, Behinderung oder Belästigung nach sich ziehen, gleich welcher Art, zu unterlassen. Im Besonderen sind mögliche Gesundheitsbeeinträchtigung, Verletzungen in Worten und Taten und jegliche Gefahr für Leib und Leben zu unterlassen. Auch Geruchs-, Geräuschsbelästigung oder jede Art von sonstigen Umweltbeeinträchtigungen haben zu unterbleiben. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung – Kameradschaft und Fairness - sind erwünscht.

4. Entsorgung von Abfällen und Sicherheit

    Abfälle, Sondermüll, Hausmüll sind fachgerecht in die dafür vorgesehenen Behälter zu entsorgen. Dazu gehören besonders alte Batterien, Giftstoffe, Farben, Sprühdosen, alte Lackschichten, Altöle oder Fette usw. Bei der Entsorgung muss man sich mit Staub- und ggf. Geräuschschutzhauben, Handschuhen, Sicherheitsbekleidung, Augenschutzbrillen gegen Verletzungsgefahr schützen. In den Häfen sind die öffentlichen Toiletten zu benutzen, die Bordtoilette ist nur in Verbindung mit dem Fäkalientank zu benutzen. Wer die Toilette, Waschbecken, Spülbecken verstopft oder beschädigt, muss sie auch reinigen und ggf. reparieren.

5. Haftpflicht- und Unfallversicherung

    Der Kandidat bestätigt, dass er gut schwimmen kann, alle Sicherheitshinweise der SCHIFFERSCHULE zur Kenntnis genommen hat, diese anerkennt und beachten muss. Das gilt besonders für die Praxisausbildung. Es wird dringend eine Haftpflichtversicherung empfohlen, die auch zur Ausübung von Wassersport in ganz Europa gelten muss. Klären Sie das mit ihrer Versicherung ab, sonst geben wir Ihnen hierzu auch Empfehlungen. (Skipperhaftpflicht oder Privathaftpflicht incl. Wassersport!) Siehe auch Punkt 11 der allg. AGB.

6. Umgang mit Booten und Yachten

     Das Schiff und deren Ausstattung muss so bedient und benutzt werden, dass Schäden vermieden werden, Gefahren abgewehrt werden und die grundsätzlichen Regeln der Seemannschaft sowie geltende Gesetze beachtet werden. Die Boote oder Yachten müssen bestimmungsgemäß genutzt werden. Der Umgang mit offenem Feuer ist zu vermeiden. Der Umgang mit gefährlichen Stoffen wie Diesel, Benzin, Petroleum, Spiritus und insbesondere Gas erfordert besonders viel Sorgfalt. Nach Gebrauch sind Verschlüsse, Absperrventile zu verschließen. Die an Bord befindlichen Gegenstände müssen sorgsam verwahrt, verstaut und befestigt (gestaut) werden. Bei Aufenthalt in Häfen oder an Ankerplätzen sind auch die dort geltenden Vorschriften zu beachten. Die Bedienung von Funkgeräten ist - außer in Notfällen oder nach Rücksprache mit dem Schiffsführer - nicht gestattet. Es besteht das Risiko der Fehlalarmierung. Passives Funken z.B. das Mithören von Wetterberichten oder Sicherheitsdurchsagen ist gestattet. Auf die Wahrung des Fernmeldegeheimnisses ist zu achten (durch den Skipper oder Stellvertreter).

7. Sicherheit an Bord

    Während des Aufenthaltes an Bord einer Segelyacht, eines Bootes oder einer Jolle sind die Rettungswesten bereitzuhalten. Sobald die Lage dies erfordert, sind die Rettungswesten sowie die entsprechend dem Fahrtgebiet erforderliche Bekleidung anzulegen und zu tragen. Das gilt auch für Lifebelts und Sorgleinen. An Deck sind Strecktaue zu legen, die bei Bedarf benutzt werden müssen. Ein Segeltörn zu Schulungs- und Ausbildungszwecken erfordert zusätzliche, gesonderte Vereinbarungen. Dies erfolgt in Form einer Mitsegel-Vereinbarung, die von allen Teilnehmern unterschrieben wird. Besondere Aufmerksamkeit ist auch bei Vorwindkursen gegeben. Es besteht die Gefahr einer Patenthalse und damit ein Risiko in Bezug auf mögliche Kopfverletzungen. Hier sind entsprechende Sicherungsleinen, genannt Bullenstander, zu setzen. Auf weitere Gefahrenquellen wird bei der Schiffs-Einweisung an Bord hingewiesen.

8. Gesundheitsbeeinträchtigungen

    Falls ein Kursteilnehmer Medikamente benötigt oder durch Gesundheitsbeeinträchtigungen nur bedingt eingesetzt werden kann, so hat er dies dem Ausbildungsleiter persönlich vor dem Törn mitzuteilen.

9. Konflikte lösen

    Die Kursteilnehmer oder Ausbildungsteilnehmer haben sich gegenseitig zu respektieren, sollen Konflikte vermeiden und nötigenfalls einschreiten, wenn Konfliktsituationen entstehen. Bei tätlichen Angriffen erfolgt ein sofortiger Verweis oder Ausschluss durch den Ausbildungsleiter, Skipper oder Trainer.

10. In Streitfällen, die zu keiner Einigung führen, ist der Gerichtsstand in Osterholz-Scharmbeck.

    Wir wünschen allen Kursteilnehmern einen erfolgreichen Törnverlauf oder Kursverlauf, damit Sie das erwartete Ziel am Ende ggf. auch mit einer Prüfung erreichen.
gez. W. Hauschild, 18.10.2015